Sickerwasser: Einige grundlegende Fakten

Sickerwasser und Deponiegas sind in der Regel aus einer ähnlichen Quelle abgeleitet: die Verwesung von organischem Material.

Anbieter von Deponiegas-Entsorgungmethoden bieten oft Lösungen an für Sickerwasser. Die Parallelität der beiden gasförmigen und flüssigen Schadstoff-Ströme aus einer Mülldeponie verdeckt jedoch die wirklichen Unterschiede.

Um geeignete Lösungen für das Deponiegas-Problem zu ermitteln ist es notwendig, die Mengen von Gas und Methankonzentration zu kennen. Solche Daten können von der Überwachung von Bohrlöchern und Pumpen gewonnen werden.

Mit Sickerwasser ist Folgendes zu wissen:

1. Der erwartete Durchsatz, welcher eine Behandlung erfordert;

2. Die Zusammensetzung des Sickerwassers an der Quelle;

3. Die Zusammensetzung des Auslass in Bestimmung mit der Regulierungsbehörde.

Durch diese Informationen wird die Technik bestimmt, welche die Bestimmungen erfüllen können. Es gibt schätzungsweise rund 20 verschiedene Technologien, die zur  Behandlung von Sickerwasser eingesetzt werden können.

Jede von ihnen kann in verschiedenen Modi mit anderen chemischen Standard-Prozessen kombiniert werden, wodurch eine breite Palette von möglichen Optionen hervorgehoben wird, um die Balance zwischen Kosten und Qualität zu optimieren.

1. Der erwartete Durchsatz, welcher eine Behandlung erfordert

Schätzungen der Sickerwasser-Durchfluss-Mengen hängen vom  Ausmaß des gesetzten Zieles zur Sickerwasser-Behandlung ab. Wo das Abfangen und Behandeln eines diskreten Sickerwasser-Flusses von einem Standort als Notwendig erachtet wird, wird die Rate leicht möglich sein. Wenn geplant wird, Sickerwasser aus dem Herzen des Standortes zu entfernen und das volle Potential des Sickerwassers der Deponie zu steuern, wird eine Studie der Wasser-Balance notwendig.

Der Durchflussrate wird weitgehend vom Ausmaß des Wasserzulaufes in die Stelle bestimmt, nicht von der biologischen Aktivität, wie es der Fall ist in Bezug auf Deponiegas. Wasserzulauf kann von Regen, Grundwasser sowie biologischer Aktivität kommen.

Eine zuverlässige Schätzung des Sickerwassers zu erhalten ist wesentlich schwieriger, als die Schätzung der Deponiegas-Produktionsraten und, sofern der Standort nicht angemessen isoliert ist, werden die Dienste eines qualifizierten Hydro-Geologen benötigt. Meist werden auch Feldstudien durch Probe-Bohrungen nötig sein.

2. Die Zusammensetzung des Sickerwassers an der Quelle

Die Zusammensetzung des abstrahierten Sickerwassers kann überwacht und verwendet werden, um die Grundlage der Analyse zu bilden. Die Proben sollten in einem entsprechend ausgerüsteten Labor analysiert werden.

3. Die von der Regulierungsbehörde erforderliche  Zusammensetzung beim Auslass

Das Ausmaß, in dem Sickerwasser behandelt werden müssen, wird durch die geltenden Regelungen bestimmt. Zustimmung für die Entlastung in das Grundwasser kann von der Umweltbehörde erhalten werden, oder dem lokalen Wasserversorger für die Entlastung in die Kanalisation. In bestimmten Situationen können auch andere Etablissements mit regulatorischen Befugnissen existieren.

Es ist wichtig, das spezifische Ziel eines Behandlungs-Prozesses zu bestimmen, bevor chemische Analysen begonnen werden und dass die Entlastung vor der Installation einer Kläranlage vertraglich vereinbart werden.

Anders als bei Deponiegas, wo Verbrennung die nahezu universelle Lösung ist, sind Behandlungs-Technologien Ziel gerichtet. Änderungen im Laufe der Planung bzw. im Bau zu einer anderen Methode der Behandlung erfordern möglicherweise beträchtliche Umgestaltungen in der geplanten Anlage.

Die Methode der Behandlung

Für weitere Informationen über von Organics erhältliche Behandlungsmethoden entnehmen Sie bitte dem Abschnitt der Index Seite zum Sickerwasser. Diese enthalten eine grundlegende Beschreibung der Technologien zur Bearbeitung von Sickerwasser, sowie wichtige Aspekte zur Bestimmung von Standort-Kapital und Betriebskosten.

 



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