Apparatur zur Abgasanalyse

Mit zunehmendem Umweltbewusstsein und Verschärfung der gesetzlichen Kontrollen ist die Überwachung der Abgase aus Deponiegas-Abfackelungen und Nutzungssystemen ein zunehmend wichtiges Element gut geführter Einrichtungen.

Die kürzlich eingeleitete „UK Environment Agency Standards“ setzt Grenzwerte für Kohlenmonoxid, Stickoxide und unverbrannte Kohlenwasserstoffe. Die zwei erstgenannten Gase können mit relativer Leichtigkeit gemessen werden. Überwachung von Letzterem ist noch nicht zu einem realistischen Preis möglich. Abgasemissionen sind im Vergleich zu einem Standard-Sauerstoff-Gehalt notiert, in der Regel 3% in Großbritannien, somit muss auch Sauerstoffgehalt überwacht werden.

Andere Gase, welche überwacht werden können, sind Schwefelwasserstoff, Schwefeldioxid und Kohlendioxid, obwohl diese nur begrenzt relevant sind im Abgas aus Deponiegas-Feuerstätten.

Hauptmerkmale

  • On-line-Überwachung der Abgasqualität
  • Datenregistrierung der Ergebnisse für Trendanalysen
  • Speziell für sequentielle Prüfung entwickelte Systeme
  • Mehrpunkt-Prüfungssysteme geliefert auf Basis von Entwurf und Bau

Genehmigungs-Grenzen der Umwelt-Bundesämter

Um sicherzustellen, dass Abfackelungssysteme ordnungsgemäß funktionieren sollten die folgenden Emissionsgrenzwert-Konzentrationen bei normaler Temperatur und Druck (NTP = 0 ° C und 1013 mbar) und 3% Sauerstoff nicht überschreiten:

  • Kohlenmonoxid (CO) - 50 mg/Nm3
  • Stickoxide (NOx) - 150 mg/Nm3
  • Unverbrannte Kohlenwasserstoffe - 10 mg/Nm3

Anforderungen an die Überwachung von geschlossenen Fackeln

Gegeben werden Anleitungen zum empfohlenen Grad der Überwachung sowie der akzeptablen, einsetzbaren Methoden. Leicht zugängliche, sichere und funktionale Überwachungs- und Prüfstellen sollten bei geschlossenen Fackeln nachgerüstet werden, wo sie derzeit fehlen. Gaskonzentrationen sollten jährlich untersucht werden, um Spurengase zu bestimmen.

 

Datenblätter herunterladen (in Englisch):
Apparatur zur Abgasanalyse



Vorherige Seite